IMIs bei August F.M. Bohnhoff, Weidenallee 10 bc

Im Gewerbehaus in der Weidenallee 10 bc waren zwei Unternehmen, die Zwangsarbeiter*innen für ihre Kriegsproduktion einsetzen. August F.M. Bohnhoff hatte das Gewerbehaus 1910 gebaut und lieferte bereits im 1. Weltkrieg Kantinen für die Kriegsmarine. Das Unternehmen setzte 18 italienische Militärinternierte als Zwangsarbeiter in der NS-Zeit ein.

Nach Recherchen hat die Bohnhoff GmbH sich nicht am Entschädigungsfonds der deutschen Wirtschaft für Zwangsarbeiter beteiligt. Auf Anfragen dazu antwortet bisher nicht. Fast 80 Jahre sind seitdem vergangen. Warum muss sich ein Unternehmen so verhalten? Selbst bezeichnet es sich als Traditionsunternehmen, dass 1875 gegründet wurde. Es gibt auf seiner Web-Seite an, dass sie 1939 Rüstungsaufträge erfüllten, so zur Herstellung von Teilen für die Flugmotorenfertigung. Von den Zwangsarbeiter*innen in der NS-Zeit keine Wort. 

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