IMIs bei Wilhelms Schriever, Weidenallee 10 bc

Im Gewerbehaus in der Weidenallee 10 bc waren auch zwei Unternehmen, die Zwangsarbeiter*innen für ihre Kriegsproduktion einsetzen. Eines von ihnen war das Rüstungsunternehmen von Wilhelm Schriever. Einst nur mit kleiner Produktion im 2. Stock der Weidenallee 10 bc, musste 1940/1941 die jüdische Werkschule im 3. und 4. Stock 1940/1941 für die Fertigung von Munitionskisten Platz machen.

Seit 1941 wurden 50 sowjetischen Zwangsarbeiterinnen hier eingesetzt. Seit 1943 waren es  46 italienische Militärinternierte (IMI) und auch noch französische Zwangsarbeiter. Wahrscheinlich lebten die IMIs in Zwangsarbeitslager in der Schilleroper.

Auch müssen französischer Zwangsarbeiter bei Wilhelm Schriewer gearbeitet haben. Es gibt mehrere Namen in den AOK Listen.

Das Unternehmen gibt es heute nicht mehr.

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