2.000 IMIs in Hamburger Kriegsgefangenen Bau- und Arbeitsbataillionen

Zu den in den Hamburger Unternehmen per 1. September 1944 eingesetzten italienischen Militärinternierten kamen noch rund 2.000 IMIs in den Kriegsgefangenen-Bau- und Arbeits-Bataillon hinzu, so dass man von 15.000 italienischen Militärinternierten ausgehen muss.

In Hamburg waren zwei dieser Wehrmacht-Einrichtungen im Einsatz. Zum einen das 196 mit 941, zum anderen das 201 mit 979.

Zum einen was es das Bataillon 196. Es wurde am 16. Januar 1944 im Wehrkreis VI mit Verfügung vom 21. Dezember 1943 aufgestellt. Das Bataillon wurde im Raum Bremen, Hamburg und Wittmundshafen eingesetzt. Am 1. Oktober 1944 wurde das Bataillon in Arbeits-Bataillon (L) 17 umbenannt und zählte per 1. September 1944 941. Das Bataillon 201 wurde im Mai 1944 aufgestellt und im Raum Hamburg eingesetzt. Am 1. Oktober 1944 wurde das Bataillon in Arbeits-Bataillon (L) 22 umbenannt. In diesem waren 970 IMIs zusammengefasst.

Die Kriegsgefangenen-Bau- und Arbeitsbataillone (KrGefBau-u. ArbBtl) wurden ab August 1940 von der deutschen Wehrmacht aufgestellt worden. „Im Interesse der Durchführung kriegswichtiger Bau- und Verwaltungsaufgaben“ sollten diese in der Regel der aufstellenden Wehrkreisverwaltung zur Verfügung stehen. Zur Bewachung der Kriegsgefangenen wurden über 100 deutsche Soldaten verschiedener Dienstgrade eingesetzt.

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