Harburger Unternehmen, die italienische Militärinternierte einsetzen

Ab 1939 wurden in Hamburg Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen eingesetzt, vor allem aus den besetzten Gebieten. Hier gab es auch immer wieder Versuche, Menschen aus anderen Ländern nach Deutschland über „Anwerbe-Aktionen“ zu holen. Aber dieses System bildete eine Ausnahmen. Über 95 Prozent von ihnen wurden verschleppt, ob als Kriegsgefangenen oder als direkt festgenommene Menschen aus den besetzten Gebieten. Ab 1940/41 änderten die Nazi ihre Grundsätze und setzten massenhaft auf Zwangsarbeit. Ab September 1943 kamen die italienischen Soldaten als weitere Personengruppe dazu. Rund 15.000 waren von ihnen in Hamburg.

In Harburg und dem Bezirk Süderelbe wurden im Zuge dieses Vorgangs fast 1.900 IMIs in 67 Firmen gemeldet. Ein Drittel von ihnen, genau 643 finden sich im September 1944 in den Meldelisten zu drei Lagern der Baufirma August Prien. Das waren die Lager „Dessauer Ufer“, „Brunnenthal“ und „Schützenpark“.

Hier der Link zu unser interaktiven Map zu den Harburger Unternehmen mit IMIs

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