Erinnerung an Opfer unter den italienische Militärinternierten in Hamburg

Am ersten Tag ihres Besuchs in Hamburg haben Orlando Materassi und Silvia Pascale von der ANEI auf der italienischen Ehrenanlage im Öjendorfer Friedhof zusammen mit dem italienischen Generalkonsul, Dr. Taborri, der Opfer ihres Landes in der NS-Zeit gedacht. Im Anschluss gingen zu einzelnen Grabsteinen.

An verschiedenen wurden Blumen niedergelegt. „Wir können heute nicht 5.839 Blumen niederlegen. Aber an einzelnen Steinen habe wir es gemacht. Deren Namen werden uns im Laufe der Woche noch einmal begleiten. Wir besuchen in Hamburg verschiedene Ort, wo einst Zwangsarbeitslager für die italienischen Militärinternierten eingerichtet waren wie z.B. im Lagerhaus G am Dessauer Ufer. Wir werden uns auch über das Bauunternehmen Aug. Prien informieren, dass IMIs einsetze und wo sie ums Leben kam,“ so erklärt Holger Artus die Verlegung einzelner Blumen.

Bluemen wurden an dem Grabsteinen von Vittorio Zorzan, (geboren 10.10.1915), Giovanni Musco (geboren 22.09.1919), Cosimo Guinta (geboren ), Aquilino Spozio (geboren 21.01.1921), Luigi Tugnoli (geboren 14. 05.1919) und Antonio Care (geboren 16.06.1906).

1957/58 wurden auf dem Hamburger Friedhof Öjendorf 5.858 Italiener beigesetzt, die in den Jahren 1943 bis 1945 in 790 Orten in Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hamburg und Bremen verstorben waren. Auf Grund des deutsch-italienischen Kriegsgräberabkommens vom 22.Dezember 1955 wurde die Italienische Ehrenanlage errichtet.

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