Zwangsarbeiter im GHB

Der GHB beantragte im Juni 1940 bei Reichsarbeitsminsterium den Einsatz von 1.000 niederländische Hafenarbeiter. Im Juli 1940 bittet die Gesamthafenbetriebs-Gesellschaft beim der Paßstelle des Polizeipräsidenten, ihrem Geschäftsführer, Wihelm Volkertsen, eine „Einreiserlaubnis ohne Schwierigkeiten“ zu geben. Er wolle Hafenarbeiter „anwerben“. Die deutsche Wehrmacht hatte am 10. Mai 1944 die Niederlande überfallen. Mitte Mail kapitulierte die niederländische…

Giuseppe Accordini aus San Pietro, IMI beim GHB

In den verschiedenen italienischen Facebook-Gruppen von Angehörigen italienischer Militärinternierten werden immer wieder Informationen über Recherche-Möglichkeiten ausgetauscht. So wird z.B gefragt, ob jemand etwas über seinen Großvater, Großonkel gehört hätte  oder wüsste, wo man noch weiter recherchieren könnte. Meistens sind die üblichen Quellen wir Arolsen, das Bundesarchiv oder italienische Quellen abgefragt. Es werden Meinungen ausgetauscht zur…

Das Gerede von der Gefolgschaft im Hafen

Für die Nazis spielte der Hamburger Hafen und die Schifffahrt vor allem ideologisch eine zentrale Rolle nach ihrer Machtübernahme. So entwirft z.B. der der Hamburger Architekt Konstanty Gutschow im Rahmen eines ausgerichteten Wettbewerbs ein Projekt zur Neugliederung des Hafen, in der es aber um die Rolle Hamburg in der neuen Welt der Nazis nach dem…

Nazis trauen den Hafenarbeitern nicht

Immer wieder findet man Dokumente, die belegen, dass die Nazis unter den Hafenarbeitern erhebliche Akzeptanzprobleme hatten. 1936 sollten Nazi-Treue „Gefolgschaften“ gefördert werden. Das führte zu Konkurrenz, wie immer, wenn es ums Geld und Stellung geht. In einem vertraulichen Schreiben für eine Besprechung am 19. Februar 1936 beim Senator Ahrens kann man lesen: „Es gibt bisher…

IMIs bei Strom – und Hafenbau/heute HPA

Im Hamburger Hafen, in der Werftindustrie und der Seeschifffahrt wurden zehntausende Zwangsarbeiter in der NS-Zeit nach 1939 eingesetzt. Die Map von der Web-Seite http://www.zwangsarbeit-in-hamburg.de vermitttelt ein Bild, dass der Hafen ein regionales Zentrum für den Einsatz von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern war. Zwangsarbeiter bei Strom- und Hafenbau Auch Strom- und Hafenbau als damals staatliche Behörde setzte…

Über Umberto Massetti, IMI bei Strom- und Hafenbau

Riccardo Masetti schreibt über seinen Vater, Umberto Masetti, der als Zwangsarbeiter bei der Hamburger Strom- und Hafenbau am Zimmerplatz am Lübecker Hafen arbeiten musste. Umbert Masetti war geboren am 3. Mai 1920 in Verona geboren. Seine Nummer in Kriegsgefangenen Stammlager  XB Sandbostel  war  200355 (auch nach so vielen Jahren konnte er die Nummer auswendig auf…

IMIs im GHB

Zum Zeitpunkt der Verschleppung der italienische Militärinternierten nach Hamburg ab September 1943 waren in den ersten vier Wellen bis zum 30. November 1943 von den 9.500 italienischen Militärinternierten 5.100 IMIs in den Lagerhäusern am Dessauer Ufer untergebracht. Reemtsma war mit seinen Tabaklager in den drei Gebäuden ausgezogen oder noch in der Zeit der Unterbringung dabei,…