Schule Sorbenstraße 13

Nachweislich mussten seit Oktober 1944 insgesamt über 500 italienische Militärinternierte in der Schule Sorbenstraße 13 leben. In der Zeit bis zur Befreiung im Mai 1945 wurden 1/3 von ihnen in andere Zwangsarbeitslager verlegt, vor allem in die Süderstraße, aber auch andere Barackenlager. Eine größere Gruppe kam im Februar/März 1945 aus der Bahrenfelder Straße 153 in…

Schule Schanzenstraße 105

In der ehemaligen Volksschule in der Schanzenstraße 105 war von 1943 bis 1945 ein Zwangsarbeitslager, in dem vor allem italienische Militärinternierte gezwungen waren, zu leben. Bis zu 400 von ihrem mussten Holzbetten wohnen. Das Zwangsarbeitslager erstreckte sich vom Erdgeschoss bis ins zweite Stock. In dem Lager mussten aber auch Kriegsgefangene als den Niederlanden und Belgien…

Schule Böhmkenstraße 5-6

Die Nazi nutzen ab Oktober 1943 vor allem Schulen, da sie öffentliches Eigentum waren, um hier die ersten italienischen Militärinternierten unterzubringen. Später wurden viele Unterkünfte wieder für andere Zwecke genützt und die IMI auf andere Zwangsarbeitslager verteilt, die auch näher zu den vermeintlichen Arbeitsorten lagen. Vor allem aber war ein Großteil der Organisation des Zwangsarbeitereinsatzes…

Schule Kampstraße 60

Nach Angaben von Friederike Littmann hatte sie Unterlagen gefunden, die belegen, dass in der damaligen Schule Kampstraße 58 und 60, heute Flora Neumann-Straße 3, seit Herbst 1944 hier 300-400 italienische Militärinternierte untergebracht. Sie sollen hier für Aufräumungsarbeiten eingesetzt worden sein. Die Schule in der Kampstraße 58/60 war 1889/1891 erbaut und zuerst eine Volksschule für Mädchen…

Schule Lerchenfeld 10

Für die tausenden nach Hamburg verschleppten italienischen Militärinternierten (IMI) ab Oktober 1943 mussten durch das Amt für kriegswichtigen Einsatz auf die schnelle Unterkünfte geschaffen werden. Hamburgs NSDAP Gauleiter hatte den Unternehmen 25.000 IMis Anfang September 1943 versprochen. Das Programm zur Freimachung von Schulen wurde dazu genutzt, um seit Oktober 1943 in der Schule Lerchenfeld 500…

Schule Laeiszstraße 18

Ab September 1943 sollten zuerst 25.000 italienische Militärinternierte nach Hamburg verschleppt werden. Ab Oktober 1943 wurde über das Amt für kriegswichtigen Einsatz (AkE) in der Baubehörde damit beauftragt, die entsprechenden Lagerkapazitäten zu schaffen. Die Nazi nutzen ab Oktober 1943 vor allem Schulen, da sie öffentliches Eigentum waren, um sie hier die unterzubringen. Später wurden viele…

Schule Erikastraße, Schule Angerstraße, Schule Forsmannstraße, Schule Binderstraße …

Die italienischen Militärinternierten sollen in über 200 Zwangsarbeitslager untergebracht wesen sein bzw. auf sie verteilt worden sein. Dazu kamen noch italienische Zivilarabeiter, die seit 1939 frewillig zur Arbeit nach Deutschland gekommen sind. Sie lebten in unbewachten Lagern und waren nicht, wie die italienischen Soldaten, von der deutschen Wehrmacht 1939 festgenommen, da sie sich weigerten, an…